Ahrenshoop · Persönlichkeit
Fritz Koch-Gotha
- Geboren
- 5. Januar 1877 in Eberstädt bei Gotha
- Gestorben
- 16. Juni 1956
- Bekannt für
- Zeichner der „Häschenschule“
Fritz Koch-Gotha zeichnete die „Häschenschule“, eines der bekanntesten Kinderbücher in Deutschland. Den Text schrieb Albert Sixtus, das Buch erschien 1924.
Als Junge hatte er einen Turnunfall und war danach fast taub. Die Offizierslaufbahn, die sein Vater für ihn wollte, kam damit nicht mehr in Frage. Er wurde Zeichner.

Althagen
Ab 1927 verbrachte er die Sommer mit seiner Frau, der Malerin Dora Koch-Stetter, in einem Haus in Althagen.
1944 wurde seine Berliner Wohnung im Krieg zerstört. Er zog ganz nach Althagen und blieb bis zu seinem Lebensende an der Küste.
Der Zeichner
MitFederund Witz
„Es gibt viele Köche, aber nur einen Koch-Gotha!“ So stellte er sich gern vor.

Fischland im Buch
Er zeichnete für Zeitschriften, illustrierte Fritz Reuter und 1949 das Buch „Das Fischland“ von Käthe Miethe. 1910 bekam er zusammen mit Heinrich Zille den Menzelpreis.
Rostock machte ihn 1947 zum Ehrenbürger. Begraben ist er auf dem Fischländer Friedhof in Wustrow, zusammen mit seiner Frau.
Auf einen Blick
- Bekannt für
- „Die Häschenschule“ (1924), mit Albert Sixtus
- Weitere Werke
- Koch-Gotha-Album (1914), Bilder zu Fritz Reuter, „Das Fischland“ (1949)
- Auszeichnung
- Menzelpreis 1910, Ehrenbürger von Rostock 1947
- Auf dem Fischland
- Sommerhaus in Althagen ab 1927, ab 1944 ganz hier
- Grab
- Fischländer Friedhof Wustrow
Gut zu wissen
Wer zeichnete die Häschenschule?
Fritz Koch-Gotha. Das Buch mit Versen von Albert Sixtus erschien 1924.
Was verbindet ihn mit dem Fischland?
Er hatte ab 1927 ein Sommerhaus in Althagen, heute ein Ortsteil von Ahrenshoop, und lebte ab 1944 ganz dort.
Wo ist er begraben?
Auf dem Fischländer Friedhof in Wustrow, zusammen mit seiner Frau Dora Koch-Stetter.
Weiter entdecken
Hafen AlthagenFotos: Rohrdachhaus an den Dünen, Kirche Wustrow. Ein Porträt folgt · Stand: