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Elisabeth von Eicken

Ahrenshoop · Persönlichkeit

Elisabeth von Eicken

54° 23′ N · 12° 25′ O
Geboren
18. Juli 1862 in Mülheim an der Ruhr
Gestorben
21. Juli 1940 in Potsdam
Bekannt für
Freilichtmalerin der ersten Stunde in Ahrenshoop

Elisabeth von Eicken gehörte zu den ersten Malerinnen, die nach Ahrenshoop kamen. Gelernt hatte sie in Paris bei Edmond Yon. Dort lernte sie auch die Maler von Barbizon kennen, die ihre Staffelei draußen in der Landschaft aufstellten.

Genau so arbeitete sie auch an der Ostsee. Sie malte Dünen, Bodden und Wiesen bei jedem Wetter, im Sommer in Ahrenshoop und im Winter in Berlin.

Platzhalter, nicht ihr Haus: Rohrdachhaus hinter den Dünen am Meer
Platzhalter, nicht ihr Haus: Rohrdachhaus hinter den Dünen am Meer

Ihr Haus

1894 baute sie sich in Ahrenshoop ein Haus mit eigenem Atelier, an der Dorfstraße.

Das Haus steht noch. Heute ist es das Hotel Elisabeth von Eicken mit sieben Zimmern.

Die Malerin

Draußenvor derStaffelei

Sie malte nicht im Atelier, sondern dort, wo das Licht gerade war: auf der Düne, am Bodden, im Regen.

Kiefern mit schiefen Stämmen am Rand des Strandes
Kiefern mit schiefen Stämmen am Rand des Strandes

Ihre Bilder

Ihre Bilder heißen „Regenstimmung“, „Mühle bei Ahrenshoop“ oder „Unter dem Schutz der Dünen“. Das Bild „Frühling“ von etwa 1895 hängt heute im Kunstmuseum Ahrenshoop.

1904 zeigte sie ihre Bilder auf der Weltausstellung in St. Louis. Das Kunstmuseum Ahrenshoop widmete ihr 2021 eine eigene Ausstellung: „Die Eicken. Oder: malen gegen männliche Vorurteile“.

Auf einen Blick

Motive
Dünen, Bodden, Wiesen und Wetter
Werke
„Regenstimmung“ (1894), „Frühling“ (um 1895), „Mühle bei Ahrenshoop“ (1896), „Unter dem Schutz der Dünen“ (1899)
Ausbildung
Paris, bei Edmond Yon
Heute
Hotel Elisabeth von Eicken, Dorfstraße 39
Weggefährten
Paul Müller-Kaempff, Anna Gerresheim, Friedrich Wachenhusen

Gut zu wissen

Wer war Elisabeth von Eicken?

Eine Landschaftsmalerin aus Mülheim an der Ruhr. Sie gehörte zu den ersten Malerinnen der Künstlerkolonie Ahrenshoop und baute sich dort 1894 ein Haus mit Atelier.

Wo stand ihr Haus?

An der Dorfstraße in Ahrenshoop. Das Haus ist heute das Hotel Elisabeth von Eicken.

Wo sieht man ihre Bilder?

Im Kunstmuseum Ahrenshoop, zum Beispiel ihr Bild „Frühling“ von etwa 1895.

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