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Büdnereien

Fischland-Darß-Zingst · Architektur

Büdnereien

Art
Kleine ländliche Anwesen von Büdnern
Lage
In vielen Orten, z. B. Ahrenshoop (B14 Gerhard Marcks Haus)

Eine Büdnerei ist ein bescheidenes ländliches Anwesen. In Mecklenburg wurde der Stand der Büdner 1753 durch Herzog Christian Ludwig II. eingeführt, um die Landflucht zu bremsen. Ein Büdner erhielt Haus, Garten und anfangs etwa 2200 Quadratmeter Land.

Typisch ist ein Fachwerkhaus mit fast quadratischem Grundriss, rohrgedecktem Krüppelwalmdach und Eingang an der Giebelseite. Bis ins 18. Jahrhundert lebten Menschen und Tiere unter einem Dach, im 19. Jahrhundert kamen Ställe und Scheunen hinzu.

Büdnereien erkennt man an Hausnummern mit einem B vor der Zahl. Ein bekanntes Beispiel ist die Büdnerei B14 in Ahrenshoop, das heutige Gerhard Marcks Künstlerhaus.

Rohrdachhaus mit weißer Gartenpforte und Hecke
Rohrdachhaus mit weißer Gartenpforte und Hecke

Auf einen Blick

Eingeführt in Mecklenburg / 1753
Grundstück anfangs / ca. 2200 m²
Bauweise / Fachwerk, Krüppelwalmdach aus Rohr
Kennzeichen / Hausnummer mit B
Adresse / In vielen Orten, z. B. Ahrenshoop (B14 Gerhard Marcks Haus)

Gut zu wissen

Was ist eine Büdnerei?

Ein kleines ländliches Anwesen mit Haus, Garten und wenig Land.

Woran erkennt man eine Büdnerei?

An der Hausnummer mit einem B vor der Zahl.

Wo sieht man ein Beispiel?

Das B14 Gerhard Marcks Haus in Ahrenshoop ist eine historische Büdnerei.

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Foto: Rohrdachhaus mit weißer Gartenpforte und Hecke · Angaben nach Recherche im Oktober 2026, ohne Gewähr · Stand: