Ahrenshoop · Persönlichkeit
Friedrich Wachenhusen
- Geboren
- 27. Mai 1859 in Schwerin
- Gestorben
- 2. Mai 1925 in Schwerin
- Bekannt für
- Mitbegründer der Künstlerkolonie Ahrenshoop
Friedrich Wachenhusen sollte eigentlich Architekt werden. Sein Vater wollte es so, und er begann ein Studium in Karlsruhe. Dann entschied er sich doch für die Malerei.
Ab 1892 kam er immer wieder nach Ahrenshoop. Im Sommer leitete er hier zusammen mit Paul Müller-Kaempff die Malschule St. Lukas.

Sein Haus
1897 baute er sich am Schifferberg ein eigenes Haus, nach eigenen Plänen. Da war das Architekturstudium doch noch zu etwas gut.
Daneben gab er Sommerkurse im Dünenhaus. Viele seiner Schüler waren Frauen, denn die Kunstakademien nahmen sie damals kaum auf.
Der Maler
Dorf,Mühleund Schnee
Er malte das Dorf, wie es war: die Dorfstraße im Schnee, die Mühle, die Häuser hinter den Dünen.

Zurück nach Schwerin
1909 ernannte ihn der Großherzog von Mecklenburg-Schwerin zum Professor. Nach dem Ersten Weltkrieg verließ er Ahrenshoop und lebte wieder in Schwerin.
Seine Urne wurde auf dem Schifferfriedhof in Ahrenshoop beigesetzt, in dem Dorf, das er so oft gemalt hatte.
Auf einen Blick
- Motive
- Dorfstraßen, Mühlen, Winterlandschaften
- Werke
- „Am Schweriner See“ (1890), „Blick zur Ahrenshooper Mühle“ (1900), „Aus Ahrenshoop“ (1902), „Dorfstraße im Schnee“ (1910)
- Malschule
- St. Lukas, mit Paul Müller-Kaempff
- Haus
- Am Schifferberg, gebaut 1897
- Grab
- Schifferfriedhof Ahrenshoop
Gut zu wissen
Wer war Friedrich Wachenhusen?
Ein Maler aus Schwerin und einer der Mitbegründer der Künstlerkolonie Ahrenshoop. Er leitete mit Paul Müller-Kaempff die Malschule St. Lukas.
Wo lebte er in Ahrenshoop?
In einem Haus am Schifferberg, das er 1897 nach eigenen Plänen baute.
Wo ist er begraben?
Seine Urne liegt auf dem Schifferfriedhof in Ahrenshoop.
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