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Ferdinand von Raesfeld

Born a. Darß · Persönlichkeit

Ferdinand von Raesfeld

54° 23′ N · 12° 31′ O
Geboren
29. September 1855 in Dorsten
Gestorben
6. Mai 1929 in Marquartstein
Bekannt für
Forstmeister im Darßwald und Jagdschriftsteller

Ferdinand von Raesfeld leitete von 1890 bis 1913 das Forstrevier Darß. Vorher hatte er unter anderem riesige Wälder an der Wolga verwaltet.

Auf dem Darß forstete er Flächen wieder auf und kümmerte sich um das Wild. Von ihm stammt der Grundsatz „Hege mit der Büchse“: Wer jagt, soll den Bestand pflegen und nicht leer schießen.

Sandweg durch Kiefern und Heckenrosen zum Leuchtturm
Sandweg durch Kiefern und Heckenrosen zum Leuchtturm

Der Darßwald

Mehr als zwanzig Jahre war der Darßwald sein Revier. Was er aufforstete, gehört heute zum Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft.

Seine Bücher „Das Rotwild“, „Das Rehwild“ und „Das deutsche Waidwerk“ lesen Jäger bis heute.

Der Forstmann

Wald,Wildund Wort

Er wollte, dass der Wald und das Wild auch in hundert Jahren noch da sind. Auf dem Darß ist das gelungen.

Fischerkirche Born aus Holz mit Rohrdach und Dachreiter unter Wolken
Fischerkirche Born aus Holz mit Rohrdach und Dachreiter unter Wolken

Born erinnert an ihn

In Born steht die alte Oberförsterei, in der er wohnte und arbeitete. Seit 1996 ist sie das Forst- und Jagdmuseum „Ferdinand von Raesfeld“.

Er starb 1929 in Bayern. Ein Jahr später wurde er auf den Darß überführt. Sein Ehrengrab liegt im Darßwald, ein großer Stein mit einer Bronzetafel.

Auf einen Blick

Im Amt
Forstmeister auf dem Darß, 1890 bis 1913
Werke
„Das Rotwild“, „Das Rehwild“, „Das deutsche Waidwerk“ (1914), „Der weiße Hirsch“ (1920)
Grundsatz
„Hege mit der Büchse“
Museum
Forst- und Jagdmuseum, Chausseestraße 64, Born a. Darß
Grab
Ehrengrab im Darßwald

Gut zu wissen

Wer war Ferdinand von Raesfeld?

Ein Forstmeister und Jagdschriftsteller. Er leitete von 1890 bis 1913 das Forstrevier Darß und schrieb Bücher wie „Das Rotwild“.

Wo ist das Raesfeld-Museum?

In der alten Oberförsterei in Born a. Darß, Chausseestraße 64. Seit 1996 ist dort das Forst- und Jagdmuseum „Ferdinand von Raesfeld“.

Wo ist er begraben?

In einem Ehrengrab im Darßwald. Er wurde 1930, ein Jahr nach seinem Tod, aus Bayern auf den Darß überführt.

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Born

Fotos: Weg durch den Darßwald, Fischerkirche Born. Ein Porträt folgt · Stand: